8 Tipps um eine Lebenskrise zu überstehen


Lebenskrise

Dann retten wir mal deinen unappetitlichen Hintern…

„Das Leben ist kein Lolly und wenn, dann schmeckt er nach Sch…“ Kennst du oder? Also vom Sagen und Hören aber glaub mir, das Leben kann wirklich ein launisches Miststück sein! Eine ordentliche Lebenskrisen hatte jeder schonmal und wenn nicht, dann wird sie noch kommen.

Für mich ist der ultimative Männlichkeitstest der, wie ein Mann mit einer schweren Lebenskrise umgeht. Aber warte mal, Frauen gehen mit Lebenskrisen mindestes genau so gut um. Also sagen wir doch, solch ein Tief im Leben zeigt einen Menschen in seiner klarsten Darstellung, also der Psycho-Test schlechthin, von dem die „Bild der Frau“ nur träumen kann.

Glaub mir, als Mann musst du nur zu oft durch eine Krise gehen ob privat oder beruflich, daher möchte ich dir die nächste Talfahrt erleichtern und vor allem dabei helfen, dass du wieder gestärkt hoch kommst.

Ausweg aus jeder Krise in acht Achteln

Ich schmeiß gleich nochmal mal nen 5er in das Fraßenschwein, denn „was dich nicht tötet, macht dich wirklich härter“! Auf dem Weg zum wahren Mann musst du lernen, wie du Lebenskrisen erfolgreich bewältigen kannst, sonst brauchst du nämlich verdammt viel Glück, um nicht richtig Pech zu haben. Wir dürfen nämlich fast alle mal eine bittere Portion probieren, die uns das leben reicht. Die Ursachen für ein schlimmes Tief können so unterschiedlich wie Baum und Trabant sein und dennoch helfen diese Tips in fast jeder Shit-Happens-Situation.

Klar, die folgenden Punkte musste ich allgemein halten, daher solltest du auf jeden Fall noch dieses Buch lesen, wenn du dich mit deiner Situation überfordert fühlst.

1. Placebo-Krise?

Zunächst musst du klären, ob du wirklich eine Krise hast oder ob dir nur ein Furz quer klemmt und einfach mal ordentlich drücken musst. Schau, wenn dich deine Frau nach 6 Monaten mit deinem besten Kumpel betrogen hat, dann solltest du das nicht als ein Tief sehen, sondern als dringend nötige Reinigung deines Umfeldes, die überfällig war. Sei dankbar, dass du jetzt Bescheid weist.

Was jetzt eine tatsächliche Lebenskrise ist, kann man nicht an harten Fakten definieren, vielmehr ist es eine Gefühlssache. Kleines Beispiel, meine kleine Schwester hat mit 10 Jahren ihren Hamster aus Versehen getötet, indem sie ihn mit einem Purzelbaum zerquetscht hat. Ich bin mir sicher, sie hat genau so gelitten, wie du, wenn ich dir jetzt deinen Pipi wegzaubern würde.

Also unterdrück deine hypochondrische Seite, lass das Selbstmitleid bei Seite und entscheide wohl überlegt, wie schwer deine Situation wirklich ist. Wenn dir die Gülle jetzt wirklich bis zur Nase steht, dann solltest du nicht den Kopf hängen lassen, sondern brauchst eine Lösung.

2. Was geht eigentlich ab?

Um aus deiner metaphorischen Jauchegrube zu klettern musst du erstmal wissen, was das Problem ist, das dich hier rein geschubst hat. Natürlich kann das Schicksal auch ein mieses Arschloch sein und für dein Lebenstief gibt es keinen anderen Grund als, dass alles einfach nur ungerecht in dich eingeschlagen hat. In diesem Fall kann ich dir nur den Tip geben, dass du dich nicht zu Boden bringen lassen darfst, wir fallen nunmal, um zu lernen wie man wieder aufsteht.

In allen anderen Fällen musst du herausfinden, was der Auslöser für deine Krise ist, denn nur so kannst du das Problem lösen. Ist eine bestimmte Person der Grund, dann schieß sie ab, bist es du, dann ändere dich. Tue alles, um das eigentliche Problem zu finden, das ist meist die größte Herausforderung, denn wie bekannt sitz der Teufel im Detail und so ist der eigentliche Auslöser meist besser versteckt als dieser Hipster-Walter mit weis-rotem Pullover. Viel Spaß beim Reflektieren.

3. Projektmanagement

Wenn du jetzt die eigentliche Ursache deiner Lebenskrise gefunden hast, dann wird es Zeit einen Ausweg zu definieren. Hierbei solltest du das ganze wie ein grundlos eingebildeter Projektmanager angehen. Du brauchst einen zeitlich begrenzten Plan mit klar definierten Zwischenzielen, die messbar sind. Nur so kannst du dich Stück für Stück aus deiner ganz persönlichen Hölle retten. Schreib dir alles auf, was du tun und erreichen musst, um Schritt für Schritt aus der Krise wieder zu kommen und wenn du dich mal wieder wie überfahren fühlst, dann schau dir einfach deinen Schmierzettel an und was du alles schon getan sowie geschafft hast. Nur durch solch einen Plan verirrst du dich nicht in deiner chaotischen Emotionswelt.

4. Mama, Papa und Karl

Eine wissenschaftliche Studie hat belegt, dass die meisten Menschen, die an großen Herausforderungen im Leben scheitern, über kein stabiles soziales Umfeld verfügen. Hast du auch keins, dann hol dir einen guten Therapeuten, hast du eins, dann nutze es! Es reicht schon 1-2 Personen im Leben zu haben, vor denen man sich nicht verstellen muss und einem beistehen, das wirkt Wunder. Es reicht schon, wenn du dich bei ihnen aussprechen kannst, denn Reden hilft bei seelischen Eiertritten. Du wirst sehen, allein der Fakt, dass sich jemand für dich ernsthaft Zeit nimmt und dass du dich nicht alleine fühlst hilft schon sehr. Da kannst du dann auch ein Auge zudrücken, wenn die meisten gut gemeinten Tips nicht über ein solides Stammtisch-Niveau kommen.

Vergiss aber niemals, dass du den eigentlichen Weg alleine gehen musst!

5. Hippie-Attitude

Apropos Hippies, Drogen solltest du lassen, wenn du eine Krise hast! Aber diese lustigen Gesellen haben etwas, das du brauchst: Positives Denken! Ohne Zuversicht und positives Denken bist du so gut wie im Arsch und hast keinerlei Energiequelle. Du wirst jetzt denken, ein positives Denken ist so wirksam wie dein selbst angebautes Fensterbrett-Gras aber das ist falsch, nicht immer müssen wirksame Hilfen kompliziert sein. Sei froh, dass unser Gehirn so primitiv ist und an das glaubt, was du dir bildlich vorstellst. Kleiner Test, stell dir bildlich vor, wie du jetzt in einen dicken Zitronen-Schnitz beisst, merkst du wie du am sabbern bist? Halte dir immer vor Augen, dass es vielen Menschen da draußen schlechter geht als dir gerade, egal in welcher Situation du bist. Diese Menschen geben sich auch nicht einfach auf, obwohl sie einen schwereren Ausweg vor sich haben als du! Also reiss dich zusammen sonst muss ich dir eine kleben!

6.  Tough times don’t last, tough people do…

Ein entscheidender Erfolgsfaktor, um aus einer Krise zu kommen ist eine hohe Frustrationsgrenze. Du darfst dich nicht unterbekommen lassen, denn es ist wirklich so, dass nach jedem Tief wieder ein Hoch kommt, die Frage ist nur, hältst du so lange durch? Natürlich musst du hierbei lernen, wie man mit Schmerz und Verzweiflung umgeht aber die Devise ist hier: nicht Aufgeben, sondern Zuversicht, Kampfbereitschaft, Durchhaltevermögen und ein genauer Fluchtplan! Das klingt so abgedroschen und flach, dass es nur stimmen kann.

7. Sei emotional ausgeglichen

Du sollst aber jetzt nicht denken, dass du der Rambo unter den Depressiven sein musst. Kein Mensch ist so hart, dass er eine schwere Lebenskrise übersteht ohne hin und wieder einen schwachen Moment zu haben. Ob du hier dein Sofa verprügelst oder bei Mama im Arm weinst, schau was dir hilft, um die angestaute Emotion abbauen zu können. Eine sehr gute Strategie ist Sport, du wirst sehen, wie du hier Anspannungen los und dein Kopf wieder frei bekommst. Sport hilft auch um wieder mit deinem Körper und der Realität anzuknüpfen, denn oft neigen wir dazu in einer abstraierten Gedankenwelt zu leben, wenn wir uns in langen und schwierigen Zeiten befinden. Wir werden zu reinen Kopfmenschen, die nur von einer imaginären bzw. vergangenen Katastrophe zur nächsten wandeln.

8. Wer starr bleibt bricht

Besondere Situationen benötigen besondere Lösungen und die wohl besonderste ist dabei über seinen eigenen Schatten zu springen. Nur wenn du es schaffst, dich ständig flexibel den nötigen Herausforderungen anzupassen, wirst du erfolgreich einen Ausweg aus deiner Krise finden. Seinen Starrkopf, falschen Stolz und seine Kurzsichtigkeit auszuschalten ist für die meisten Menschen leider die größte Hürde, wobei diese Veränderung ja am einfachsten herbeizuführen ist, denn diese hast allein nur du in der Hand.

Die Realität des menschlichen Lebens

Aspirin und Netflix hin oder her, der Wohlstand in dem wir heute leben lässt uns oft vergessen, dass sich das menschliche Leben in den grundsetzenden Elementen nie verändert hat und es nie wird. Wir sind hier um zu überleben und leben ist ein Privileg. Durch den heutigen Wohlstand wurden die normalen Herausforderungen des Seins in den Hintergrund gestellt. Doch hin und wieder müssen wir eben auf unsere eigene Art und Weise überleben und dazu gehört es schwere Zeiten zu überstehen. Wir dürfen uns nach schweren Schlägen nicht zu lange in einem Schockzustand befinden, sondern müssen uns daran erinnern, dass das Leben aus seiner Natur heraus mal gegen uns und mal für uns ist. Somit ist es kein schwerer Schicksalsschlag oder ein unfaires Dingens was uns passiert, sondern einfach nur das Leben, wie es schon immer war und immer sein wird. Sind wir mal tot, ist alles vorbei.

Somit ist das Leben zu meistern eine wirkliche Kunst! Erst recht, wenn wir durch unseren hohen Lebensstandard in Versuchung kommen naiv und schwach zu werden. Die entscheidende Frage am Ende wird dann sein, ob wir für das Leben dankbar sind, so wie es ist oder ob wir die Realität und das Kämpfen vergessen haben und an ihr brechen.

PS: Rausgehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser!

 

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